Der Tränenfilm

Aufbau und Störungen

Die Augenoberfläche und der Tränenfilm

Die Augenoberfläche wird von der Bindehaut und der Hornhaut gebildet. Diese ist von einer hauchdünnen Flüssigkeitsschicht überzogen, dem Tränenfilm.

Der Tränenfilm ist von besonderer Wichtigkeit für die Funktion und Gesundheit des Auges. Er besteht nach dem klassischen Denkmodell aus drei Schichten, der inneren Muzinschicht, der wässrigen Schicht und der äußeren öligen Lipidschicht.

Muzinschicht

Sie ist eine Schleimschicht, die direkt auf der wasserabstoßenden Augenoberfläche – der Hornhaut – aufliegt. Sie gleicht Unebenheiten aus und
ermöglicht erst den anderen Komponenten des Tränenfilms die Ausbreitung auf der Augenoberfläche.

Wässrige Schicht

Sie enthält Nährstoffe, Elektrolyte, Enzyme und Antikörper, und ist v.a. für die Versorgung der Hornhaut und Befeuchtung des äußeren Auges verantwortlich. Die wässrige Schicht wird von den Tränendrüsen gebildet. Eine alleinige Störung der wässrigen Schicht, d.h. ein ausschließlicher wässriger Tränenmangel ist selten und wurde lediglich bei 8 % der Betroffenen festgestellt.[1]
Bei Tränenmängeln wird die Anwendung von unkonservierten Hyaluron Augentropfen empfohlen, wie zum Beispiel Lipo Nit® Hyaluron Augentropfen

[1] Lozato PA, Pisella PJ, Baudouin C. Phase lipidique du film lacrymal: physiologie et pathologie. J Fr Ophtalmol. 2001; 24: 643-658

Lipidschicht

Die Lipidschicht ist die oberste Schicht des Tränenfilms. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Verdunstung der Tränenflüssigkeit zu minimieren.
Eine intakte Lipidschicht kann die Verdunstung der Tränenflüssigkeit bis zu 95 % vermindern . Außerdem ist sie für die Stabilisierung des
gesamten Tränenfilms zuständig und sorgt dafür, dass die Tränenflüssigkeit nicht einfach über die Lidkante abläuft (tränende Augen).

Bei fast 80 % der Betroffenen wird das Trockene Auge durch eine Störung der Lipidschicht verursacht[2], was zu einer stark erhöhten Verdunstung der natürlichen Tränenflüssigkeit führt. Darum sind die LipoNit® Augensprays bei den meisten Betroffenen eine gute Wahl. Sie unterstützen und ergänzen die Lipidfalte der natürlichen Tränenflüssigkeit, damit diese vor dem verdunsten geschützt wird.

[2] Heiligenhaus, Koch, Kruse, Schwarz, Waubke. Diagnostik und Differenzierung von Benetzungsstörungen. Ophthalmologe 1995; 92: 6-11

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